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Traumberuf Modellbauer

In kurzen Sequenzen zeigt der Film Traumberuf Modellbauer, warum es sich lohnt, diesen Beruf zu ergreifen. Was macht eigentlich ein Modellbauer und wo werden seine Modelle später eingesetzt? Diese Fragen beantworten junge Auszubildende und "alte Hasen" des Modellbauerhandwerks. Ob es um Handys, Sportwagen oder Turbinen geht – man lernt die interessanten Arbeitsaufgaben kennen, mit denen sie täglich zu tun haben. Wir blicken hinter die Kulissen ganz unterschiedlicher Modellbaufirmen und der Bundesfachschule für Modellbau, die die überbetriebliche Ausbildung übernimmt.
 
Modellbauer - ein High-Tech-Beruf für kreative und geschickte Jugendliche.

Kurzfilm 1

Kurzfilm 2


Kein Job wie jeder andere


Der Produktionsmodellbauer stellt Modell-, Form- und Meßeinrichtungen her, hält sie instand, ändert und repariert sie. Alle vom Produktionsmodellbauer hergestellten Waren sind Produktionsmodelle, Werkzeuge, Arbeits- oder Hilfsmittel, welche zur Einzel- bzw Serienfertigung von spanlos und spanend gefertigten Produkten benötigt werden. Gußerzeugende, gußverarbeitende und gußverbrauchende Betriebe des Gießereiwesens, der Maschinenbauindustrie, der Automobilindustrie, der Chemieindustrie sowie der Kunststoffteile fertigenden und weiterverarbeitenden Industrie sind vom Produktionsmodellbauer abhängige Partner.

 Alle vom Anschauungsmodellbauer hergestellten Waren sind Anschauungsmodelle - maßstäblich genaue verkleinerte oder vergrößerte Modelle von Objekten, die zweidimensional, also gezeichnet, nicht exakt vorstellbar dargestellt werden können. Hierbei müssen Bau- und Werkpläne angewendet werden sowie auf Design und historische Stilentwicklungen geachtet werden.

 
Die Aufgabe der Modellbauer besteht darin, nach Konstruktionszeichnungen, Skizzen, Vorlagen und Bildern Produktions- und Anschauungsmodelle zu bauen. Hierbei müssen vom Produktionsmodellbauer alle form- und gießtechnischen Notwendigkeiten, aber auch die maschinellen Voraussetzungen für die Formherstellung oder das Umformen sowie die speziellen hochdruck- und wärmetechnischen Anforderungen beim Dauerformenbau für die kunststoffverarbeitende Industrie berücksichtigt werden. Vom Anschauungsmodellbauer wird großes Einfühlungsvermögen in die oft unvollständigen Auftragszeichnungen und Pläne erwartet. Sehr gute Kenntnisse der Oberflächenbehandlung sind wegen der naturgetreuen Darstellung aller Anschauungsmodelle erforderlich.

 Als Werkstoffe werden vom Modellbauer Holz, Kunststoff, Leichtmetalle, Nichteisenmetalle, Gußeisen und Stahl, synthetische Stoffe, z.B. Acrylglas, verarbeitet. Daneben werden viele Halbfertigteile, Hilfsmittel und Farben zur Herstellung von Modellen benötigt. Die Grundlage für den Modellbau bilden die in den Konstruktionsbüros gefertigten Werkstattzeichnungen. Nach diesen Vorlagen gestaltet und baut der Modellbauer in der Modellbauerwerkstatt die Modelleinrichtungen, die Urmodelle und Dauerformen aus unterschiedlichstem Material.



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